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Ruhr International

Liebe ALLE hier auf der Ruhr International,

es ist uns eine große Ehre, heute hier zu sprechen. Diese Veranstaltung ist ein Symbol für Vielfalt, Respekt und den gemeinsamen Einsatz für eine gerechtere Kommune. Lassen Sie uns heute gemeinsam ein klares Zeichen setzen gegen Rassismus, Diskriminierung jeglicher Art, gegen Krieg und Gewalt nicht in Gaza und Ukraine.

 Diese Bedrohungen zerstören Leben und Gemeinschaften. Wir müssen uns ihnen entschieden entgegenstellen und für eine friedliche, inklusive Gesellschaft eintreten. Wir fordern eine humane Flüchtlingspolitik und eine würdige Aufnahme für alle Geflüchteten. Es darf keine zweiklassige Behandlung von Menschen geben, die Schutz suchen. Alle haben das Recht auf eine faire und respektvolle Behandlung. In Bochum lehnen wir die Einführung von Bezahlkarten für Flüchtlinge ab, da sie nur zur Stigmatisierung und Ausgrenzung führen.

Wir fordern weiterhin eine aktive Willkommenskultur in unserem Bochum.

Dazu gehört auch, dass bezahlbarer Wohnraum ein Grundrecht ist. Niemand sollte aufgrund seiner Herkunft oder seines sozialen Status benachteiligt werden. Wir müssen sicherstellen, dass genügend preisgünstige Wohnungen zur Verfügung stehen, damit alle Menschen ein sicheres Zuhause finden können. Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt sollte ein NO – GO sein!

Seit Jahren fordern wir die schnellere Anerkennung von Qualifikationen der Migrant*innen, noch immer dauert es Jahre bis Qualifikationen in Deutschland anerkannt werden. Diese zeitliche und fachliche Dequalifizierung von Migrant*innen ist rassistisch und sorgt für weitere Stigmatisierung der Migrant*innen. Wir als Migrant*innen haben viel zu bieten für uns alle, baut die bürokratischen Hürden endlich ab!

Ein weiteres dringendes Anliegen ist die Schaffung von mehr Kita-Plätzen. Alle Kinder sollen rechtzeitig einen Platz bekommen, damit ihre Mütter ohne Hemmungen Sprachkurse besuchen einer Arbeit nachgehen und sich somit integrieren können. Jeder Sprachkurs sollte eine verpflichtende Möglichkeit der Kinderbetreuung anbieten, um sicherzustellen, dass Frauen keine Hindernisse beim Erlernen der Sprache und der Integration in unsere Kommune haben. „Jin Jiyan Azadi“ ist nicht nur eine Parole im Nahen Osten, sondern sollte auch hier gelebt werden.

Die Vorkommnisse in der Ausländerbehörde in Bochum müssen beendet werden. Es ist inakzeptabel, dass Termine und Dienstleistungen käuflich sind. Jeder Mensch muss die gleichen Chancen und Rechte haben, unabhängig von seinen finanziellen Mitteln, die Dienste der Kommune in Anspruch nehmen zu können.

In Zukunft ist es unerlässlich, dass Migrantenorganisationen aktiv in die Organisation der Ruhr International partizipativ einbezogen werden. Ihre Perspektiven, Erfahrungen und Beiträge sind vom enormen Wert und unverzichtbar für eine inklusive und gerechte Gesellschaft. Wir stellen uns der weiteren Entpolitisierung dieses Festivals entgegen. Seit Beginn des Festivals war es eine Veranstaltung, die die Interessen der Migrant*innen artikuliert hat und es sollte auch weiterhin so bleiben.

Dazu gehört es auch, dass Migrant*innen in der Kulturpolitik der Stadt weiter eingebunden werden und sichtbarer werden. Ein Ausspielen der unterschiedlichen migrantischen Gruppen zugunsten der kulturpolitischen Interessen Mehrheitsgesellschaft mit den entsprechenden „Aufpassern“, ist für das Zusammenleben in Bochum mehr als schädlich. Wir fordern in diesem Punkt eine unmittelbare Partizipation der Migrant*innen u.a. bei solchen Festivals und bei anderen Veranstaltungen und in den kulturpolitischen Gebäuden hier in Bochum. Es funktioniert in unseren Nachbarstädten, warum also nicht hier in Bochum?

Lasst uns heute zusammenstehen und für unsere Kommune kämpfen, die auf Respekt, Gleichheit und Solidarität basiert. Gemeinsam können wir die notwendigen Veränderungen herbeiführen und eine bessere Zukunft für uns alle gestalten.

Daher möchten wir an dieser Stelle ALLE hier zu der Demonstration am 01.06. „Gemeinsam gegen Rechts“ einladen! Lasst uns zeigen, „Wir sind die Mehrheit!“ „Wir wollen ein Europa ohne Faschismus und Rassisten!“

Genieß das Festival und lasst uns gemeinsam Spaß haben!

Unsere Solidarität ist stärker als deren Hetze!

Vielen Dank! 

Bonem e.V.

Bochum, 25. Mai 2024

 

 

 

Satzung

                                                                                                "BONEM e.V. , Bochumer Netzwerk Migrant*innenorganisation " 

                                                                                                                                             - Satzung-

Präambel : BONEM ist ein herkunfts- und kulturübergreifender lokaler Verbund von Migrant*innenorganisationen in Bochum und Umgebung. Es ist säkular, demokratisch, parteipolitisch neutral, partizipatorisch und auf die Mitgestaltung der Gesellschaft gerichtet. BONEM leistet aktiv einen demokratischen Beitrag zur gesamtgesellschaftlichen Entwicklung in Bochum.

BONEM unterstützt, fördert und fordert die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte.  BONEM ist ein Netzwerk von und für Migrant*innen, das sich für ein gleichberechtigtes Zusammenleben Aller in Bochum und Region einsetzt. BONEM ist eine starke Stimme bei der Gestaltung einer zukunftsfähigen Wir-Stadtgesellschaft. BONEM ist interkulturell, arbeitet demokratisch und antirassistisch. BONEM ist gegen jegliche Art von Gewalt, gegen Vorurteile und Diskriminierung. Besonders zu nennen sind Antisemitismus, Antiziganismus und Sexismus. BONEM ist parteipolitisch- und religionsunabhängig. BONEM strebt gleiche Mitbestimmungsrechte für Alle an und fordert diese, deshalb bietet es sich als kompetenter Gesprächspartner bei Fragen der Gleichberechtigung an (z. B. bei der Umsetzung des Lokalen Integrationsplans der Kommune Bochum). Dazu baut BONEM den strukturellen Zugang zu politischen Gremien aus.

• die Anerkennung der vielfältigen Leistungen und Kompetenzen der Migrant*innenorganisationen durch Politik, Verwaltung und Öffentlichkei

• die Verbesserung der Teilhabe-, Mitgestaltungs- und Interventionsmöglichkeiten von Migrant*innenorganisationen gegenüber der Kommune – Durch Projektförderungen und Unterstützungsmöglichkeiten.

• die Entwicklung und Stärkung der professionellen Strukturen von Migrant*innenorganisationen durch die Erweiterung ihrer finanziellen, personellen und räumlichen Ressourcen – Durch Strukturaufbauunterstützung.

• die Planung und Durchführung von Fortbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen für Migrant*innenorganisationen,

• die Unterstützung von Migrant*innenorganisationen durch Beratung und Koordination, • die Gestaltung einer gemeinsamen Öffentlichkeits-, Lobby- und Medienarbeit,

• die Förderung des Potenzials von Migrant*innenorganisationen im Hinblick auf internationale und entwicklungspolitische Beziehungen und Kooperationen,

• die Zusammenarbeit mit privaten und öffentlichen Institutionen und Dienststellen in der Kommune, im Land NRW, in der Bundesrepublik Deutschland und in der Europäischen Union,

• die Förderung der interkulturellen Öffnung und Orientierung in allen Bereichen des öffentlichen Lebens, insbesondere in den Bereichen Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Religion, Sport und Medien, die Gewinnung von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und die Einbeziehung von Expertinnen und Experten mit und ohne Migrationshintergrund zur Erreichung der Ziele.

§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen Bochumer Netzwerk Migrant*innenorganisationen e.V., (kurz BONEM e.V.). Der Sitz des Vereins ist in Bochum. Der Verein soll in das Vereinsregister Bochum eingetragen werden. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er setzt sich für die Interessen von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ein.

2. Zweck des Vereins ist die Förderung:

• der interkulturellen Volks- und Berufsbildung

• der Kindererziehung, Jugendhilfe und Erwachsenenbildung • der internationalen Gesinnung und Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens

• der Entwicklungszusammenarbeit

• des Sports • der Kunst und Kultur

• der Hilfe für politisch und rassistisch Verfolgte sowie für Geflüchtete.

3. Als Zusammenschluss der in Bochum ansässigen sozial-kulturellen Migrantenorganisationen und Migrantenvereine regt der Verein an und initiiert gemeinsame Aktivitäten sowie vertritt die Interessen der Organisationen in der Öffentlichkeit. Dabei strebt der Verein die Zusammenarbeit mit anderen demokratischen Organisationen und Institutionen an.

4. Der Verein nimmt im Interesse seiner Mitglieder Einfluss auf politische, wirtschaftliche und finanzielle Entscheidungen in den hiesigen öffentlichen Gremien.

§ 3 Verwirklichung des Satzungszwecks

1. Der im § 2 genannte Satzungszweck wird realisiert sowohl in Form von Bildungs- und Beratungsmaßnahmen sowie Veranstaltungen in verschiedenen Bereichen des „BONEM-Netzwerks“ (z.B. Tagungen, Vorträge, Veröffentlichungen, Dokumentationen, kulturübergreifende Dialoge und Bildungsseminare), in Form von Organisation und Durchführung verschiedenen Sportveranstaltungen (wie z.B. Fußball-, Schach-, Tischtennis-Turniere), in Form von Organisation und Durchführung kulturellen und Kunstveranstaltungen diversen Formaten (wie z.B. Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Sprach- oder Kultur-Cafés, Filmvorführungen usw.) als auch durch Förderung, Intensivierung und Unterstützung der Tätigkeiten der angeschlossenen Vereine.

2. Ferner beinhaltet Tätigkeit des Vereins: • Durchführung und Förderung von Informationsveranstaltungen und Beratungen, die dem Vereinszweck dienen und die den Zugang zu den Beratungs- und Informationsangeboten in Bochum verbessern • Herausgabe und Verteilung mehrsprachiger Informationen zu Bildungs-, Ausbildungs- Diskriminierungs- und Arbeitsmarktthemen • Einbindung des Vereins in die bestehenden Arbeitskreise und Netzwerke in Bochum und dort die Einbringung der Interessen der Mitglieder.

3. Der Verein verfolgt keine weltanschaulichen oder religiösen Zwecke. Der Verein ist politisch neutral. Er setzt sich für die Gleichberechtigung der Menschen im Sinne des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ein. Der Verein bietet kein Forum für Fragen der Politik in anderen Staaten. Die Erörterung solcher Fragen auf Veranstaltungen des Vereins wird ausgeschlossen.

§ 4 Ziele und Aufgaben des Vereins

Das Netzwerk dient dem Zweck der Förderung der Integration sowie Bildung und verfolgt weder parteipolitische noch konfessionelle Ziele. Das Netzwerk unterstützt demokratische Ziele und Handlungsweisen. Das Netzwerk ist selbstlos tätig, es verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Das „BONEM-Netzwerk“ ist ein lokaler Verbund von interkulturell tätigen Menschen, Vereinen und Einrichtungen, insbesondere der Sport- und Kulturvereine mit Migrationshintergrund in Bochum. Es fördert und unterstützt den Austausch und die Zusammenarbeit von Migrant*innenorganisationen in Bochum.

Das Netzwerk verbessert durch seine Aktivitäten die Rahmenbedingungen und die Entwicklungschancen seiner Mitglieder. Durch sein Wirken wird das soziale und kulturelle Zusammenleben der Menschen mit und ohne Migrationshintergrund friedlich gestaltet und bereichert.

Das BONEM-Netzwerk verpflichtet sich, nach demokratischen Grundsätzen und nach den allgemeinen Menschenrechten zu handeln sowie ethnische, religiöse oder rassistische Diskriminierungen zu ächten. Es tritt ein für Vielfalt und Gleichberechtigung unabhängig von Geschlecht, Alter, sexueller Identität ethnischer Herkunft, sozialem Status und gesundheitlicher Beeinträchtigung.

§ 5 Mitgliedschaft

1. Migrant*innorganisationen sind Vereine, Verbände, Initiativen, Einrichtungen oder Gruppen, deren Ziele und Zwecke sich wesentlich aus der Situation und den Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichte ergeben, deren Mitglieder zum Großteil Personen mit Migrationshintergrund sind und in deren inneren Strukturen und Prozessen Personen mit Migrationshintergrund eine beachtliche Rolle spielen.

2. Mitglied können alle im Vereinsregister eingetragenen oder nicht gemeinnützigen Migrantenvereine und – Organisationen werden, die die Ziele des BONEM – Netzwerkes verfolgen. Migrant*innenorganisationen ohne Registereintragung können in begründeten Fällen auch die Mitgliedschaft erwerben. Bochumer Ortsgruppen von überregionalen Migrantenorganisationen (z.B. ethnische Dachverbände) können ebenfalls Mitglied im BONEM.-Netzwerk werden, wenn sie von dem entsprechenden Bundes- oder Landesverband schriftlich als örtliche Vertretung autorisiert werden.

3. Natürliche Personen können Fördermitglied werden, erhalten vom BONEM-Netzwerk aber keine Leistungen und sind auf Mitgliederversammlungen nicht stimmberechtigt.

4. Vereine mit parteipolitischen und ausschließlich religiösen Zielsetzungen sowie kommerzielle Organisationen können nicht Mitglied des BONEM-Netzwerkes werden.

5. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand von BONEM zu richten. Dem Antrag ist die jeweilige Satzung des Vereins, der aktuelle Vereinsregisterauszug und ggfs. die aktuelle Gemeinnützigkeitsbescheinigung beizufügen. Dem Antrag ist ein Befürwortungsschreiben zweier Mitgliedsorganisationen beizulegen.

6. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Bei Ablehnung der Mitgliedschaft durch den Vorstand kann auf Antrag des Abgelehnten die Mitgliederversammlung darüber abschließend entscheiden.

7. Die Zusammenarbeit im BONEM-Netzwerk hebt die Eigenständigkeit der Mitglieder nicht auf, verpflichtet sie jedoch hinsichtlich ihrer Vielfältigkeit zur gegenseitigen Rücksichtnahme.

Die ordentlichen Mitglieder müssen unaufgefordert Veränderungen in Bezug auf ihre Vertretung oder ihre Rechtsform dem BONEM-Netzwerk mitteilen und diese durch Vorlage geeigneter Unterlagen belegen. Ferner sollen sie auf ihre Mitgliedschaft im BONEM-Netzwerk auf ihrer Homepage hinweisen und die eigene Homepage mit dem BONEM-Netzwerk verlinken.

§ 6 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins für ihre Mitgliedschaft keinerlei Entschädigung.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

5. Die Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Soweit die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß der ehrenamtlichen Tätigkeiten übersteigen, können Vorstandsmitglieder eine Aufwandspauschale erhalten. Diese ist durch die Mitgliederversammlung zu beschließen.

§ 7 Mitgliedschaft

1. Migrant*innorganisationen sind Vereine, Verbände, Initiativen, Einrichtungen oder Gruppen, deren Ziele und Zwecke sich wesentlich aus der Situation und den Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichte ergeben, deren Mitglieder zum Großteil Personen mit Migrationshintergrund sind und in deren inneren Strukturen und Prozessen Personen mit Migrationshintergrund eine beachtliche Rolle spielen.

2. Mitglied können alle im Vereinsregister eingetragenen oder nicht gemeinnützigen Migrantenvereine und – Organisationen werden, die die Ziele des BONEM – Netzwerkes verfolgen. Migrant*innenorganisationen ohne Registereintragung können in begründeten Fällen auch die Mitgliedschaft erwerben. Bochumer Ortsgruppen von überregionalen Migrantenorganisationen (z.B. ethnische Dachverbände) können ebenfalls Mitglied im BONEM.-Netzwerk werden, wenn sie von dem entsprechenden Bundes- oder Landesverband schriftlich als örtliche Vertretung autorisiert werden.

3. Natürliche Personen können Fördermitglied werden, erhalten vom BONEM-Netzwerk aber keine Leistungen und sind auf Mitgliederversammlungen nicht stimmberechtigt.

4. Vereine mit parteipolitischen und ausschließlich religiösen Zielsetzungen sowie kommerzielle Organisationen können nicht Mitglied des BONEM-Netzwerkes werden.

5. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand von BONEM zu richten. Dem Antrag ist die jeweilige Satzung des Vereins, der aktuelle Vereinsregisterauszug und ggfs. die aktuelle Gemeinnützigkeitsbescheinigung beizufügen. Dem Antrag ist ein Befürwortungsschreiben zweier Mitgliedsorganisationen beizulegen.

6. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Bei Ablehnung der Mitgliedschaft durch den Vorstand kann auf Antrag des Abgelehnten die Mitgliederversammlung darüber abschließend entscheiden.

7. Die Zusammenarbeit im BONEM-Netzwerk hebt die Eigenständigkeit der Mitglieder nicht auf, verpflichtet sie jedoch hinsichtlich ihrer Vielfältigkeit zur gegenseitigen Rücksichtnahme. Die ordentlichen Mitglieder müssen unaufgefordert Veränderungen in Bezug auf ihre Vertretung oder ihre Rechtsform dem BONEM-Netzwerk mitteilen und diese durch Vorlage geeigneter Unterlagen belegen. Ferner sollen sie auf ihre Mitgliedschaft im BONEM-Netzwerk auf ihrer Homepage hinweisen und die eigene Homepage mit dem BONEM-Netzwerk verlinken.

§ 8 Beiträge

Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung in Gestalt einer Beitragsordnung bestimmt.

§ 9 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 10 Mitgliederversammlung

1. Sämtliche Mitglieder sind zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung berechtigt.

2. Von jeder Mitgliedsorganisation können mehrere Vertreter*innen an der Mitgliederversammlung teilnehmen, wobei jede Mitgliedsorganisation, die Mitglied im BONEM-Netzwerk ist, nur eine Stimme hat. Eine Stimmrechtsübertragung auf andere Mitglieder ist nur durch schriftliche Erklärung der jeweiligen Mitgliedsorganisation möglich.

3. Alle Vorstandsmitglieder sind stimmberechtigt. Fördermitglieder sind nicht stimmberechtigt.

4. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt.

5. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß, d.h. form- und fristgerecht, einberufen wurde. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung wird von der/dem Vorstandsvorsitzenden in Textform (z.B. per E-Mail oder schriftlich per Post) unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Der Fristlauf beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Tag.

6. Auf Verlangen eines Viertels der Mitglieder kann der Vorstand aufgefordert werden, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Eine Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand auch immer dann einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert.

7. Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

a. die Wahl der Mitglieder des Vorstands und der zwei Kassenprüfer,

b. die Beschlussfassung über die inhaltliche Jahres- und Jahreshaushaltsplanung,

c. die Entgegennahme der Jahresberichte und –Abschlüsse des Vorstands und die Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer,

d. die Abberufung der Mitglieder des Vorstands und der Kassenprüfer,

e. die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,

f. die Beschlussfassung über Satzungsänderungen,

g. die Behandlung von Beschwerden wegen Ausschluss eines Mitglieds oder wegen Ablehnung einer beantragten Mitgliedschaft,

h. die Auflösung des Vereins.

8. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden bzw. seiner Stellvertretung geleitet. Bei Verhinderung wählt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte die Versammlungsleitung. Die Mitgliederversammlung kann eine Ergänzung der vom Vorstand festgesetzten Tagesordnung beschließen.

9. Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

10. Über die Sitzungen der Mitgliederversammlung sind Niederschriften zu fertigen. Insbesondere sind die Beschlüsse der Mitgliederversammlung in das Protokoll aufzunehmen. Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt. Die Sitzungsniederschrift wird vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterzeichnet.

§ 11 Wahl des Vorstandes

1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Für die Wahl ist die Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

2. Wahlen werden geheim und mit Stimmzettel vorgenommen. Wenn kein anwesendes Mitglied widerspricht, kann offen gewählt werden. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Bei Stimmengleichheit entscheiden weitere Wahlgänge.

3. Der Vorstand besteht neben dem Vorsitzenden und den zwei stellvertretenden Vorsitzenden, aus dem/der Kassierer*in und einem bis 5 Beisitzer*innen.

4. Die Mitgliederversammlung bestimmt die Anzahl der zu wählenden Beisitzer*innen mehrheitlich. Sie muss ungerade sein und zwischen mindestens eins, höchstens fünf Vorstandsmitgliedern liegen.

5. Mitglied des Vorstandes kann jedes Mitglied einer Mitgliedorganisation des Vereins werden. Wählbar ist lediglich eine natürliche voll geschäftsfähige Person, die von dieser Organisation schriftlich legitimiert wurde.

6. Vorstandskandidat kann auch ein Mitglied in Abwesenheit sein. Die schriftliche Kandidaturerklärung und Annahme im Fall der Wahl müssen vorliegen.

7. Die Mitgliederversammlung wählt die Vorstandsmitglieder auf die Dauer von zwei Jahren, der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Amt. Im Falle des vorzeitigen Ausscheidens eines Vorstands, kann der verbleibende Vorstand einen Vertreter für die verbleibende Amtszeit auf der Mitgliederversammlung nachwählen lassen.

§ 12 Vorstand

1. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.

2. Der Vorstandsvorsitzende und sein/-e Stellvertreter/-in vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des Vorstands jeweils einzelvertretungsberechtigt.

3. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereines. Ihm obliegen alle Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich in die Zuständigkeit der Mitgliederversammlung fallen. Der Vorstand ist berechtigt, die Führung der Geschäfte teilweise und/oder zeitweise einem/einer Geschäftsführer/-in durch rechtsgeschäftliche Vollmacht zu übertragen. Das kann insbesondere folgende Bereiche umfassen: die Organisation des Vereins, die Vorbereitung und Durchführung der Vereinsprojekte einschließlich der damit in Zusammenhang stehenden Verwaltung der Finanzen und der Außenvertretung in den Grenzen des Haushaltsplanes.

4. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, die von der Vollversammlung beschlossen wird.

§ 13 Kuratorium

Der Vorstand beruft jeweils für die Dauer von 5 Kalenderjahren ein ehrenamtlich arbeitendes Kuratorium, das sich aus bis zu 20 Personen des öffentlichen Lebens, der Wirtschaft und der Politik zusammensetzt. Mindestens die Hälfte der Kuratoriumsmitglieder hat einen Migrationshintergrund. Das Kuratorium wählt aus seinen Reihen eine/n Vorsitzende/n und gibt sich eine Geschäftsordnung. Aufgabe des Kuratoriums ist die Förderung des Vereinszwecks durch die unverbindliche Beratung des Vorstandes. Durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand des Vereins können die Mitglieder des Kuratoriums jederzeit ihr Amt aufgeben. Der Vorstand des Vereins kann aus wichtigem Grund jederzeit Mitglieder des Kuratoriums abberufen.

§ 14 Satzungsänderungen

1. Beschlüsse über Satzungsänderungen und Änderungen des Vereinszwecks erfordern eine 2/3-Mehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder.

2. Sollten das Vereinsregister, das Finanzamt oder andere Behörden Einwände im Zusammenhang mit der Gründung, Fortsetzung etc. des Vereins und dessen Satzung haben, können die entsprechenden redaktionellen Änderungen durch den Vorsitzenden alleine ohne vorherige Zustimmung der Mitgliederversammlung und/oder des restlichen Vorstands vorgenommen werden.

§ 15 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, durch Ausschluss, durch Auflösung der juristischen Person und durch den Tod bei natürlichen Personen.

2. Der freiwillige Austritt wird durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mitgeteilt. Er ist nur zum Jahresende mit einer Frist von drei Monaten möglich.

3. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es gegen Vereinsinteressen grob verstoßen oder zwei Jahre trotz Mahnung den Beitrag nicht gezahlt hat. Gegen den Ausschluss kann Einspruch beim Vorstand eingelegt werden. Die Mitgliederversammlung entscheidet hierüber abschließend.

§ 16 Auflösung des Vereins

1. Der Verein kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung von 2/3 der anwesenden Mitglieder aufgelöst werden.

2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an Landesverband Netzwerke Migrant*innenorganisationen (LV NeMO) NRW e.V. (Friedrich-Erler-Str. 14, 40595 Düsseldorf), der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige bzw. mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 2 und 3 dieser Satzung zu verwenden hat.

§ 17. Inkrafttreten Diese Satzung tritt am Tag der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft und ersetzt alle vorherigen Fassungen der Satzung.

Nr.                 Name der Mitgliedsverein                                Name, Vorname                                            Unterschrift

                  Bosangani e.V.

2                   CF-Kurdistan e.V.

3                   Darf e.V.

4                   Dersim Gemeinde Bochum e.V.

5                   GDE e.V.

6                   GOICF e.V.

7                   HSME e.V.

8                   IFAK e.V.

 

Bochum, den 06. 06. 2023

Satzung

                                                                                                "BONEM e.V. , Bochumer Netzwerk Migrant*innenorganisation " 

                                                                                                                                             - Satzung-

Präambel : BONEM ist ein herkunfts- und kulturübergreifender lokaler Verbund von Migrant*innenorganisationen in Bochum und Umgebung. Es ist säkular, demokratisch, parteipolitisch neutral, partizipatorisch und auf die Mitgestaltung der Gesellschaft gerichtet. BONEM leistet aktiv einen demokratischen Beitrag zur gesamtgesellschaftlichen Entwicklung in Bochum.

BONEM unterstützt, fördert und fordert die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte.  BONEM ist ein Netzwerk von und für Migrant*innen, das sich für ein gleichberechtigtes Zusammenleben Aller in Bochum und Region einsetzt. BONEM ist eine starke Stimme bei der Gestaltung einer zukunftsfähigen Wir-Stadtgesellschaft. BONEM ist interkulturell, arbeitet demokratisch und antirassistisch. BONEM ist gegen jegliche Art von Gewalt, gegen Vorurteile und Diskriminierung. Besonders zu nennen sind Antisemitismus, Antiziganismus und Sexismus. BONEM ist parteipolitisch- und religionsunabhängig. BONEM strebt gleiche Mitbestimmungsrechte für Alle an und fordert diese, deshalb bietet es sich als kompetenter Gesprächspartner bei Fragen der Gleichberechtigung an (z. B. bei der Umsetzung des Lokalen Integrationsplans der Kommune Bochum). Dazu baut BONEM den strukturellen Zugang zu politischen Gremien aus.

• die Anerkennung der vielfältigen Leistungen und Kompetenzen der Migrant*innenorganisationen durch Politik, Verwaltung und Öffentlichkei

• die Verbesserung der Teilhabe-, Mitgestaltungs- und Interventionsmöglichkeiten von Migrant*innenorganisationen gegenüber der Kommune – Durch Projektförderungen und Unterstützungsmöglichkeiten.

• die Entwicklung und Stärkung der professionellen Strukturen von Migrant*innenorganisationen durch die Erweiterung ihrer finanziellen, personellen und räumlichen Ressourcen – Durch Strukturaufbauunterstützung.

• die Planung und Durchführung von Fortbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen für Migrant*innenorganisationen,

• die Unterstützung von Migrant*innenorganisationen durch Beratung und Koordination, • die Gestaltung einer gemeinsamen Öffentlichkeits-, Lobby- und Medienarbeit,

• die Förderung des Potenzials von Migrant*innenorganisationen im Hinblick auf internationale und entwicklungspolitische Beziehungen und Kooperationen,

• die Zusammenarbeit mit privaten und öffentlichen Institutionen und Dienststellen in der Kommune, im Land NRW, in der Bundesrepublik Deutschland und in der Europäischen Union,

• die Förderung der interkulturellen Öffnung und Orientierung in allen Bereichen des öffentlichen Lebens, insbesondere in den Bereichen Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Religion, Sport und Medien, die Gewinnung von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und die Einbeziehung von Expertinnen und Experten mit und ohne Migrationshintergrund zur Erreichung der Ziele.

§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen Bochumer Netzwerk Migrant*innenorganisationen e.V., (kurz BONEM e.V.). Der Sitz des Vereins ist in Bochum. Der Verein soll in das Vereinsregister Bochum eingetragen werden. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er setzt sich für die Interessen von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ein.

2. Zweck des Vereins ist die Förderung:

• der interkulturellen Volks- und Berufsbildung

• der Kindererziehung, Jugendhilfe und Erwachsenenbildung • der internationalen Gesinnung und Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens

• der Entwicklungszusammenarbeit

• des Sports • der Kunst und Kultur

• der Hilfe für politisch und rassistisch Verfolgte sowie für Geflüchtete.

3. Als Zusammenschluss der in Bochum ansässigen sozial-kulturellen Migrantenorganisationen und Migrantenvereine regt der Verein an und initiiert gemeinsame Aktivitäten sowie vertritt die Interessen der Organisationen in der Öffentlichkeit. Dabei strebt der Verein die Zusammenarbeit mit anderen demokratischen Organisationen und Institutionen an.

4. Der Verein nimmt im Interesse seiner Mitglieder Einfluss auf politische, wirtschaftliche und finanzielle Entscheidungen in den hiesigen öffentlichen Gremien.

§ 3 Verwirklichung des Satzungszwecks

1. Der im § 2 genannte Satzungszweck wird realisiert sowohl in Form von Bildungs- und Beratungsmaßnahmen sowie Veranstaltungen in verschiedenen Bereichen des „BONEM-Netzwerks“ (z.B. Tagungen, Vorträge, Veröffentlichungen, Dokumentationen, kulturübergreifende Dialoge und Bildungsseminare), in Form von Organisation und Durchführung verschiedenen Sportveranstaltungen (wie z.B. Fußball-, Schach-, Tischtennis-Turniere), in Form von Organisation und Durchführung kulturellen und Kunstveranstaltungen diversen Formaten (wie z.B. Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Sprach- oder Kultur-Cafés, Filmvorführungen usw.) als auch durch Förderung, Intensivierung und Unterstützung der Tätigkeiten der angeschlossenen Vereine.

2. Ferner beinhaltet Tätigkeit des Vereins: • Durchführung und Förderung von Informationsveranstaltungen und Beratungen, die dem Vereinszweck dienen und die den Zugang zu den Beratungs- und Informationsangeboten in Bochum verbessern • Herausgabe und Verteilung mehrsprachiger Informationen zu Bildungs-, Ausbildungs- Diskriminierungs- und Arbeitsmarktthemen • Einbindung des Vereins in die bestehenden Arbeitskreise und Netzwerke in Bochum und dort die Einbringung der Interessen der Mitglieder.

3. Der Verein verfolgt keine weltanschaulichen oder religiösen Zwecke. Der Verein ist politisch neutral. Er setzt sich für die Gleichberechtigung der Menschen im Sinne des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ein. Der Verein bietet kein Forum für Fragen der Politik in anderen Staaten. Die Erörterung solcher Fragen auf Veranstaltungen des Vereins wird ausgeschlossen.

§ 4 Ziele und Aufgaben des Vereins

Das Netzwerk dient dem Zweck der Förderung der Integration sowie Bildung und verfolgt weder parteipolitische noch konfessionelle Ziele. Das Netzwerk unterstützt demokratische Ziele und Handlungsweisen. Das Netzwerk ist selbstlos tätig, es verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Das „BONEM-Netzwerk“ ist ein lokaler Verbund von interkulturell tätigen Menschen, Vereinen und Einrichtungen, insbesondere der Sport- und Kulturvereine mit Migrationshintergrund in Bochum. Es fördert und unterstützt den Austausch und die Zusammenarbeit von Migrant*innenorganisationen in Bochum.

Das Netzwerk verbessert durch seine Aktivitäten die Rahmenbedingungen und die Entwicklungschancen seiner Mitglieder. Durch sein Wirken wird das soziale und kulturelle Zusammenleben der Menschen mit und ohne Migrationshintergrund friedlich gestaltet und bereichert.

Das BONEM-Netzwerk verpflichtet sich, nach demokratischen Grundsätzen und nach den allgemeinen Menschenrechten zu handeln sowie ethnische, religiöse oder rassistische Diskriminierungen zu ächten. Es tritt ein für Vielfalt und Gleichberechtigung unabhängig von Geschlecht, Alter, sexueller Identität ethnischer Herkunft, sozialem Status und gesundheitlicher Beeinträchtigung.

§ 5 Mitgliedschaft

1. Migrant*innorganisationen sind Vereine, Verbände, Initiativen, Einrichtungen oder Gruppen, deren Ziele und Zwecke sich wesentlich aus der Situation und den Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichte ergeben, deren Mitglieder zum Großteil Personen mit Migrationshintergrund sind und in deren inneren Strukturen und Prozessen Personen mit Migrationshintergrund eine beachtliche Rolle spielen.

2. Mitglied können alle im Vereinsregister eingetragenen oder nicht gemeinnützigen Migrantenvereine und – Organisationen werden, die die Ziele des BONEM – Netzwerkes verfolgen. Migrant*innenorganisationen ohne Registereintragung können in begründeten Fällen auch die Mitgliedschaft erwerben. Bochumer Ortsgruppen von überregionalen Migrantenorganisationen (z.B. ethnische Dachverbände) können ebenfalls Mitglied im BONEM.-Netzwerk werden, wenn sie von dem entsprechenden Bundes- oder Landesverband schriftlich als örtliche Vertretung autorisiert werden.

3. Natürliche Personen können Fördermitglied werden, erhalten vom BONEM-Netzwerk aber keine Leistungen und sind auf Mitgliederversammlungen nicht stimmberechtigt.

4. Vereine mit parteipolitischen und ausschließlich religiösen Zielsetzungen sowie kommerzielle Organisationen können nicht Mitglied des BONEM-Netzwerkes werden.

5. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand von BONEM zu richten. Dem Antrag ist die jeweilige Satzung des Vereins, der aktuelle Vereinsregisterauszug und ggfs. die aktuelle Gemeinnützigkeitsbescheinigung beizufügen. Dem Antrag ist ein Befürwortungsschreiben zweier Mitgliedsorganisationen beizulegen.

6. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Bei Ablehnung der Mitgliedschaft durch den Vorstand kann auf Antrag des Abgelehnten die Mitgliederversammlung darüber abschließend entscheiden.

7. Die Zusammenarbeit im BONEM-Netzwerk hebt die Eigenständigkeit der Mitglieder nicht auf, verpflichtet sie jedoch hinsichtlich ihrer Vielfältigkeit zur gegenseitigen Rücksichtnahme.

Die ordentlichen Mitglieder müssen unaufgefordert Veränderungen in Bezug auf ihre Vertretung oder ihre Rechtsform dem BONEM-Netzwerk mitteilen und diese durch Vorlage geeigneter Unterlagen belegen. Ferner sollen sie auf ihre Mitgliedschaft im BONEM-Netzwerk auf ihrer Homepage hinweisen und die eigene Homepage mit dem BONEM-Netzwerk verlinken.

§ 6 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins für ihre Mitgliedschaft keinerlei Entschädigung.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

5. Die Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Soweit die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß der ehrenamtlichen Tätigkeiten übersteigen, können Vorstandsmitglieder eine Aufwandspauschale erhalten. Diese ist durch die Mitgliederversammlung zu beschließen.

§ 7 Mitgliedschaft

1. Migrant*innorganisationen sind Vereine, Verbände, Initiativen, Einrichtungen oder Gruppen, deren Ziele und Zwecke sich wesentlich aus der Situation und den Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichte ergeben, deren Mitglieder zum Großteil Personen mit Migrationshintergrund sind und in deren inneren Strukturen und Prozessen Personen mit Migrationshintergrund eine beachtliche Rolle spielen.

2. Mitglied können alle im Vereinsregister eingetragenen oder nicht gemeinnützigen Migrantenvereine und – Organisationen werden, die die Ziele des BONEM – Netzwerkes verfolgen. Migrant*innenorganisationen ohne Registereintragung können in begründeten Fällen auch die Mitgliedschaft erwerben. Bochumer Ortsgruppen von überregionalen Migrantenorganisationen (z.B. ethnische Dachverbände) können ebenfalls Mitglied im BONEM.-Netzwerk werden, wenn sie von dem entsprechenden Bundes- oder Landesverband schriftlich als örtliche Vertretung autorisiert werden.

3. Natürliche Personen können Fördermitglied werden, erhalten vom BONEM-Netzwerk aber keine Leistungen und sind auf Mitgliederversammlungen nicht stimmberechtigt.

4. Vereine mit parteipolitischen und ausschließlich religiösen Zielsetzungen sowie kommerzielle Organisationen können nicht Mitglied des BONEM-Netzwerkes werden.

5. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand von BONEM zu richten. Dem Antrag ist die jeweilige Satzung des Vereins, der aktuelle Vereinsregisterauszug und ggfs. die aktuelle Gemeinnützigkeitsbescheinigung beizufügen. Dem Antrag ist ein Befürwortungsschreiben zweier Mitgliedsorganisationen beizulegen.

6. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Bei Ablehnung der Mitgliedschaft durch den Vorstand kann auf Antrag des Abgelehnten die Mitgliederversammlung darüber abschließend entscheiden.

7. Die Zusammenarbeit im BONEM-Netzwerk hebt die Eigenständigkeit der Mitglieder nicht auf, verpflichtet sie jedoch hinsichtlich ihrer Vielfältigkeit zur gegenseitigen Rücksichtnahme. Die ordentlichen Mitglieder müssen unaufgefordert Veränderungen in Bezug auf ihre Vertretung oder ihre Rechtsform dem BONEM-Netzwerk mitteilen und diese durch Vorlage geeigneter Unterlagen belegen. Ferner sollen sie auf ihre Mitgliedschaft im BONEM-Netzwerk auf ihrer Homepage hinweisen und die eigene Homepage mit dem BONEM-Netzwerk verlinken.

§ 8 Beiträge

Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung in Gestalt einer Beitragsordnung bestimmt.

§ 9 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 10 Mitgliederversammlung

1. Sämtliche Mitglieder sind zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung berechtigt.

2. Von jeder Mitgliedsorganisation können mehrere Vertreter*innen an der Mitgliederversammlung teilnehmen, wobei jede Mitgliedsorganisation, die Mitglied im BONEM-Netzwerk ist, nur eine Stimme hat. Eine Stimmrechtsübertragung auf andere Mitglieder ist nur durch schriftliche Erklärung der jeweiligen Mitgliedsorganisation möglich.

3. Alle Vorstandsmitglieder sind stimmberechtigt. Fördermitglieder sind nicht stimmberechtigt.

4. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt.

5. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß, d.h. form- und fristgerecht, einberufen wurde. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung wird von der/dem Vorstandsvorsitzenden in Textform (z.B. per E-Mail oder schriftlich per Post) unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Der Fristlauf beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Tag.

6. Auf Verlangen eines Viertels der Mitglieder kann der Vorstand aufgefordert werden, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Eine Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand auch immer dann einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert.

7. Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

a. die Wahl der Mitglieder des Vorstands und der zwei Kassenprüfer,

b. die Beschlussfassung über die inhaltliche Jahres- und Jahreshaushaltsplanung,

c. die Entgegennahme der Jahresberichte und –Abschlüsse des Vorstands und die Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer,

d. die Abberufung der Mitglieder des Vorstands und der Kassenprüfer,

e. die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,

f. die Beschlussfassung über Satzungsänderungen,

g. die Behandlung von Beschwerden wegen Ausschluss eines Mitglieds oder wegen Ablehnung einer beantragten Mitgliedschaft,

h. die Auflösung des Vereins.

8. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden bzw. seiner Stellvertretung geleitet. Bei Verhinderung wählt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte die Versammlungsleitung. Die Mitgliederversammlung kann eine Ergänzung der vom Vorstand festgesetzten Tagesordnung beschließen.

9. Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

10. Über die Sitzungen der Mitgliederversammlung sind Niederschriften zu fertigen. Insbesondere sind die Beschlüsse der Mitgliederversammlung in das Protokoll aufzunehmen. Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt. Die Sitzungsniederschrift wird vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterzeichnet.

§ 11 Wahl des Vorstandes

1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Für die Wahl ist die Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

2. Wahlen werden geheim und mit Stimmzettel vorgenommen. Wenn kein anwesendes Mitglied widerspricht, kann offen gewählt werden. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Bei Stimmengleichheit entscheiden weitere Wahlgänge.

3. Der Vorstand besteht neben dem Vorsitzenden und den zwei stellvertretenden Vorsitzenden, aus dem/der Kassierer*in und einem bis 5 Beisitzer*innen.

4. Die Mitgliederversammlung bestimmt die Anzahl der zu wählenden Beisitzer*innen mehrheitlich. Sie muss ungerade sein und zwischen mindestens eins, höchstens fünf Vorstandsmitgliedern liegen.

5. Mitglied des Vorstandes kann jedes Mitglied einer Mitgliedorganisation des Vereins werden. Wählbar ist lediglich eine natürliche voll geschäftsfähige Person, die von dieser Organisation schriftlich legitimiert wurde.

6. Vorstandskandidat kann auch ein Mitglied in Abwesenheit sein. Die schriftliche Kandidaturerklärung und Annahme im Fall der Wahl müssen vorliegen.

7. Die Mitgliederversammlung wählt die Vorstandsmitglieder auf die Dauer von zwei Jahren, der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Amt. Im Falle des vorzeitigen Ausscheidens eines Vorstands, kann der verbleibende Vorstand einen Vertreter für die verbleibende Amtszeit auf der Mitgliederversammlung nachwählen lassen.

§ 12 Vorstand

1. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.

2. Der Vorstandsvorsitzende und sein/-e Stellvertreter/-in vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des Vorstands jeweils einzelvertretungsberechtigt.

3. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereines. Ihm obliegen alle Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich in die Zuständigkeit der Mitgliederversammlung fallen. Der Vorstand ist berechtigt, die Führung der Geschäfte teilweise und/oder zeitweise einem/einer Geschäftsführer/-in durch rechtsgeschäftliche Vollmacht zu übertragen. Das kann insbesondere folgende Bereiche umfassen: die Organisation des Vereins, die Vorbereitung und Durchführung der Vereinsprojekte einschließlich der damit in Zusammenhang stehenden Verwaltung der Finanzen und der Außenvertretung in den Grenzen des Haushaltsplanes.

4. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, die von der Vollversammlung beschlossen wird.

§ 13 Kuratorium

Der Vorstand beruft jeweils für die Dauer von 5 Kalenderjahren ein ehrenamtlich arbeitendes Kuratorium, das sich aus bis zu 20 Personen des öffentlichen Lebens, der Wirtschaft und der Politik zusammensetzt. Mindestens die Hälfte der Kuratoriumsmitglieder hat einen Migrationshintergrund. Das Kuratorium wählt aus seinen Reihen eine/n Vorsitzende/n und gibt sich eine Geschäftsordnung. Aufgabe des Kuratoriums ist die Förderung des Vereinszwecks durch die unverbindliche Beratung des Vorstandes. Durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand des Vereins können die Mitglieder des Kuratoriums jederzeit ihr Amt aufgeben. Der Vorstand des Vereins kann aus wichtigem Grund jederzeit Mitglieder des Kuratoriums abberufen.

§ 14 Satzungsänderungen

1. Beschlüsse über Satzungsänderungen und Änderungen des Vereinszwecks erfordern eine 2/3-Mehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder.

2. Sollten das Vereinsregister, das Finanzamt oder andere Behörden Einwände im Zusammenhang mit der Gründung, Fortsetzung etc. des Vereins und dessen Satzung haben, können die entsprechenden redaktionellen Änderungen durch den Vorsitzenden alleine ohne vorherige Zustimmung der Mitgliederversammlung und/oder des restlichen Vorstands vorgenommen werden.

§ 15 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, durch Ausschluss, durch Auflösung der juristischen Person und durch den Tod bei natürlichen Personen.

2. Der freiwillige Austritt wird durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mitgeteilt. Er ist nur zum Jahresende mit einer Frist von drei Monaten möglich.

3. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es gegen Vereinsinteressen grob verstoßen oder zwei Jahre trotz Mahnung den Beitrag nicht gezahlt hat. Gegen den Ausschluss kann Einspruch beim Vorstand eingelegt werden. Die Mitgliederversammlung entscheidet hierüber abschließend.

§ 16 Auflösung des Vereins

1. Der Verein kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung von 2/3 der anwesenden Mitglieder aufgelöst werden.

2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an Landesverband Netzwerke Migrant*innenorganisationen (LV NeMO) NRW e.V. (Friedrich-Erler-Str. 14, 40595 Düsseldorf), der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige bzw. mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 2 und 3 dieser Satzung zu verwenden hat.

§ 17. Inkrafttreten Diese Satzung tritt am Tag der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft und ersetzt alle vorherigen Fassungen der Satzung.

Nr.                 Name der Mitgliedsverein                                Name, Vorname                                            Unterschrift

                  Bosangani e.V.

2                   CF-Kurdistan e.V.

3                   Darf e.V.

4                   Dersim Gemeinde Bochum e.V.

5                   GDE e.V.

6                   GOICF e.V.

7                   HSME e.V.

8                   IFAK e.V.

 

Bochum, den 06. 06. 2023

weact: Rassismus entgegentreten und diskriminierungsfreie Gesellschaft mitgestalten

 

 

Im Rahmen des Projektes „weact: Rassismus entgegentreten und diskriminierungsfreie
Gesellschaft mitgestalten“ vom Bundesverband Netzwerke von Migrant*innenorganisationen
e. V. (NeMO) werden aktuell an 13 Standorten Anlauf- und Beratungsstellen für von
Rassismus und Mehrfachdiskriminierung Getroffene eingerichtet. Am Standort Bochum und
Region eröffnet im Juni 2023 das Büro weact-Bochum.
Bonem e. V. mit seinen Mitarbeitenden berät intersektional-Rassismus kritisch und damit
parteiisch und empowernd sowie personenzentriert und Trauma sensibel in persönlichen
Gesprächen, aber auch per Mail, WhatsApp, telefonisch oder digital. Auf Wunsch erfolgt die
Beratung aufsuchend in den Stadtteilen und in den Quartieren.
Wir glauben fest daran, dass wir die Gesellschaft in eine lebenswerte Zukunft nur gemeinsam
tragen können. So möchten wir auch unsere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft
übernehmen, sowie wir einen verantwortlichen Umgang von der Gesellschaft und den
Strukturen gegenüber Migranten*innen einfordern. Demokratische säkulare
Migrantenselbstorganisationen in die Antidiskriminierungsarbeit mit ein zu binden, ist ein
großer Schritt in der Entwicklung der Gesellschaft. Wir freuen uns Teil dieser zu werden.
„Rassismus wirkt sowohl individuell als auch institutionell, strukturell und als Ideologie“ – Tupoka
Ogette
Communitybasierende Beratung bringt seine Vorteile: Das Vertrauen und der Zugang in die
Community ist vorhanden oder leichter herzustellen. Sprachebarrieren können leichter
überwunden werden und die Aussagen werden ehrlicher. Wir bieten Unterstützung,
Vermittlung und Beratung für alle (Getroffenen) an, die konkreten rassistischen Vorfälle
melden oder über Belastungen aufgrund von rassistischer Diskriminierung sprechen möchten.
Darüber hinaus unterstützen wir die Getroffenen bei der Erarbeitung und Umsetzung einer
rassismuskritischen Strategie.

„Eine Veränderung in unsere Gesellschaft durch die Augen und Perspektiven von
Migrant*innen ist das Leitmotiv für unsere gemeinsame Zukunft“! Agir Mustafa Birhimeoglu


# Die Beratung ist für Getroffenen kostenfrei und richtet sich nach Ihren individuellen
Bedürfnissen. Dabei arbeitet die rassismuskritische Berater*in von außerhalb und unabhängig
von der Kommune.
Alle Angaben und Inhalte, die Sie teilen, unterliegen vollständig der Verschwiegenheit und
des Datenschutzes.


Das weact Projekt wird von der Beauftragen der Bundesregierung für Antirassmus geföedert.

In diesem Sinne lasst uns beginnen mit WeAct!

weact: Rassismus entgegentreten und diskriminierungsfreie Gesellschaft mitgestalten (2)

 

weact Logo RGB

 

 

Im Rahmen des Projektes „weact: Rassismus entgegentreten und diskriminierungsfreie
Gesellschaft mitgestalten“ vom Bundesverband Netzwerke von Migrant*innenorganisationen
e. V. (NeMO) werden aktuell an 13 Standorten Anlauf- und Beratungsstellen für von
Rassismus und Mehrfachdiskriminierung Getroffene eingerichtet. Am Standort Bochum und
Region eröffnet im Juni 2023 das Büro weact-Bochum.
Bonem e. V. mit seinen Mitarbeitenden berät intersektional-Rassismus kritisch und damit
parteiisch und empowernd sowie personenzentriert und Trauma sensibel in persönlichen
Gesprächen, aber auch per Mail, WhatsApp, telefonisch oder digital. Auf Wunsch erfolgt die
Beratung aufsuchend in den Stadtteilen und in den Quartieren.
Wir glauben fest daran, dass wir die Gesellschaft in eine lebenswerte Zukunft nur gemeinsam
tragen können. So möchten wir auch unsere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft
übernehmen, sowie wir einen verantwortlichen Umgang von der Gesellschaft und den
Strukturen gegenüber Migranten*innen einfordern. Demokratische säkulare
Migrantenselbstorganisationen in die Antidiskriminierungsarbeit mit ein zu binden, ist ein
großer Schritt in der Entwicklung der Gesellschaft. Wir freuen uns Teil dieser zu werden.
„Rassismus wirkt sowohl individuell als auch institutionell, strukturell und als Ideologie“ – Tupoka
Ogette
Communitybasierende Beratung bringt seine Vorteile: Das Vertrauen und der Zugang in die
Community ist vorhanden oder leichter herzustellen. Sprachebarrieren können leichter
überwunden werden und die Aussagen werden ehrlicher. Wir bieten Unterstützung,
Vermittlung und Beratung für alle (Getroffenen) an, die konkreten rassistischen Vorfälle
melden oder über Belastungen aufgrund von rassistischer Diskriminierung sprechen möchten.
Darüber hinaus unterstützen wir die Getroffenen bei der Erarbeitung und Umsetzung einer
rassismuskritischen Strategie.

„Eine Veränderung in unsere Gesellschaft durch die Augen und Perspektiven von
Migrant*innen ist das Leitmotiv für unsere gemeinsame Zukunft“! Agir Mustafa Birhimeoglu


# Die Beratung ist für Getroffenen kostenfrei und richtet sich nach Ihren individuellen
Bedürfnissen. Dabei arbeitet die rassismuskritische Berater*in von außerhalb und unabhängig
von der Kommune.
Alle Angaben und Inhalte, die Sie teilen, unterliegen vollständig der Verschwiegenheit und
des Datenschutzes.


Das weact Projekt wird von der Beauftragen der Bundesregierung für Antirassmus geföedert.

In diesem Sinne lasst uns beginnen mit WeAct!

 

 

 

 

 

 

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